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Erfahrungsberichte
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Erfahrungsberichte über und mit Converse Chucks



Diese Rubrik soll Ihnen umfassende Informationen und gegebenfalls auch
Entscheidungshilfen geben.


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Ihr Textzusatz: 


geschrieben am 10.02.02



Ich und meine Wanderchucks Ich hab sie in marine, rot, bordeaux, geblümt, creme-weiß und auch mit Stars&Stripes. Mittlerweile haben die Chucks ja einen richtigen Kultstatus erreicht, waren sie doch ursprünglich nur als Basketballschuhe gedacht! Heute kennt sie fast jeder und auch viele Fernsehserien weisen Chucksträger auf: Ob Murdoch oder B.A. im A-Team, Michael J.Fox in verschiedenen Filmen, Waynes World und auch die Musikbranche hat einige Chucksträger aufzubieten: Guns´n Roses, Phil Collins, Metallica Achtet doch mal darauf und gebt mir Bescheid, wenn ihr noch irgendwo Chucks entdeckt!

DER SCHUH
Fangen wir doch mal auf der Unterseite an. Die Gummisohle mit dem markanten Profil (finden jedenfalls alle, die ich mit Drecklatschen besuche) sind meist schwarz, jedoch hinterlassen sie auf Turnhallenböden garantiert keine schwarzen Streifen. Einige Chucks habe auch rote Sohlen, auch hier konnte ich kein Abfärben erkennen. Die Oberseite des Schuhs besteht aus einem dichten Leinestoff. Dieser ist in zahlreichen Farben erhältlich. Chucks gibt es in drei verschiedenen Höhen: low, high und X-high. Die niedrigen Chucks sind so hoch wie einfache Halbschuhe und haben in der Regel 6-7 Löcher für Schnürsenkel. Diese Löcher sind mit einem Metallring versehen, damit der Stoff nicht ausreißt. Hohe Chucks gehen bis über den Fussknöchel und verleihen dem Träger einen gewissen Halt. Hier sind 8 Ösen für die Schnürsenkel zu finden! Die X-High haben Stiefellänge und haben mich bisher so wenig interessiert, dass ich Euch nichts näheres dazu sagen kann. Alle mir bekannten Chucks haben weiße Schnürsenkel. Ich selber favorisiere die hohen Chucks. Vorne an den Zehen findet ihr eine weiße Gummikappe über dem Leinenstoff, damit auch mal der Lauf durch eine kleine Pfütze mit trockenen Füssen möglich ist. Rings um den Schuh ist ein ca. 2 cm breiter Gummirand, der Sohle und Stoff verbindet. Sohle und Stoff sind miteinander verklebt. Auf der Innenseite der Chucks findet ihr das Emblem. Ein weißer Kreis mit einem roten Stern in der Mitte. Über dem Stern findet ihr die Aufschrift Converse, darunter All Star. Rechts und links neben dem Stern hat sich auf dem Emblem Chuck Taylor mit seiner Unterschrift verewigt. Ebenfalls auf der Innenseite des Schuhs findet ihr zwei Luftlöcher, mit Metallösen verstärkt. Hiermit will Converse eine gute Belüftung des Fusses gewährleisten. Am Gummirand am Hacken findet ihr außerdem noch einmal die Aufschrift All Star, damit auch von hinten gut der Hersteller und der Schuhtyp zu erkennen ist. Die Größe des Schuhs wird auf der Sohle immer in englischen Größen angegeben. Auf der Innenseite der Lasche jedoch findet ihr außerdem noch andere Größenangaben, z. B. die europäischen oder japanischen Größen.

Der Chuck ist ein echter Allrounder. In Turnhallen hat er sich bewährt, da die Gummisohle nicht abfärbt. Auch als Sommerschuh ist er beliebt, eben ein echter Klassiker. Auch für kurze Wanderungen kann ein Chuck ein guter Begleiter sein, für längere Wanderungen kommen dann aber andere Schuhe in Einsatz!

VORTEILE?
Laut Hersteller wird bei der Verarbeitung des Schuhs viel Wert auf die Fussform bzw. Schuhform gelegt. Diese ist eher schmal und nicht unbedingt für dicke Zehen geeignet. Die Sohle soll schockabsorbierend sein, was ich allerdings noch nicht bemerken konnte. Der Hackenbereich ist doppelt verstärkt. Das Leinen ist sehr leicht. Ok , das sind sicherlich Vorteile, aber das bieten auch andere Hersteller verschiedener Leinenschuhe! Doch mein persönlicher Favorit wird der echte Chuck bleiben, da es diese in vielen Farben gibt und mein Fuss schon beim Anprobieren eines neuen Chucks vor Freude springt. Mein Fuss fühlt sich in Chucks zu Zuhause!

NACHTEILE
Ich möchte natürlich hier nicht verheimlichen, d ass der Chuck auch so einige Nachteile hat! Wenn ich viel auf Asphalt mit ihm gelaufen bin, qualmen meine Socken! Da helfen auch die beiden winzigen Belüftungslöcher nichts mehr! Und manchmal quitschen dann die Chucks wegen der Feuchtigkeit im Schuh Da ich fast immer von April bis Oktober eins meiner Chuckspaare trage und sie nicht schone, sehen meine Chucks schon nach recht kurzer Zeit recht gammelig aus: Entweder gehen die geklebten Verbindungen von Sohle und Leinen auf und zwar immer an den Stellen, wo beim Hinhocken oder anderen Bewegungen der Schuh geknickt wird, oder der große Zeh kann mal durch die Gummikappe herausschauen! Ebenfalls ist es bei mir vorgekommen, dass sich der Gummirand von der Sohle gelöst hat und dort Wasser in den Schuh kam (nasse Wiese z.B.). Was also die Langlebigkeit des Schuhs angeht, kann ich nur sagen: Das ist von Schuh zu Schuh verschieden! Bisher war ich eher zufrieden mit denen, die in Indonesien hergestellt wurden Meine Chucks halten bei extremer Beanspruchung meist 1-2 Sommer! Aber was soll ich Euch sagen, wer mittlerweile die 12. Chucks hat, kann ja wohl kaum glaubhaft Nachteile des Schuhs rüberbringen, oder? Derzeit kosten echte Chucks zwischen 50-60 Euro. Ich selber habe bereits 80 Euro (in Dänemark mit Blumenmuster) und auch schon mal 30 DM (im Schlussverkauf bei Karstadt) bezahlt. Schaut Euch um, die Preise variieren! Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, Chucks aus Amerika zu bestellen, was deutlich günstiger ist. Ich selber habe dies aber noch nicht ausprobiert!

PFLEGE DES SCHUHS
Im Vergleich zu Lederschuhen ist der Chuck ein richtig Pflegeleichter! Hin und wieder geht es mit Schwung in die Waschmaschine (nur nicht schleudern) und anschließend auf die Leine. Nach ca. 1-2 Tagen sitzt der saubere kleine Mitläufer wieder an meinem Fuss! Auch bei Handwäsche könnt ihr getrost zur Seifen greifen, der Chuck wird es Euch nicht übel nehmen!

VOM SCHU H ZUM KULT
Dieser sportliche Leinenschuh wurde nach dem 1901 geborenen Chuck Taylor benannt. 1917 brachte die Converse Rubber Company einen Schuh heraus, der dem heutigen Converse All Star sehr ähnelt. 1921 verpflichtete Converse Chuck Taylor für diesen Schuh, der dann zwei Jahre später seinen Namen trug: Chuck Taylor All Star. Auf dem Emblem durfte nun die Unterschrift von Chuck erscheinen. Bis 1966 waren die Chucks nur in den Basisfarben schwarz oder weiß erhältlich. Heute gibt es weit mehr als 84 verschiedene Modelle, die jährlich variieren: ob mit Peacezeichen, Blümchenmuster,Zweifarbig, Regenbogen oder sogar mit Comics in limitierter Auflage es gibt nichts, was es nicht gibt! Zwischendurch wurden die Chucks immer mal wieder von bestimmten Gruppen bevorzugt, so zeigten Punks mit absolut abgelatschten Chucks, was sie von der commerziellen Gesellschaft hielten. Oder einige Ökos meinten, sie würden Baumwolle pur an ihre Füssen tragen! In den 90er Jahren waren die Chucks mal wieder so richtig angesagt (da kaufte ich meine ersten eigenen). Mit meiner Freundin tauschte ich einen Chuck, so dass jeder einen blauen und einen lilafarbenen trug. Wir zeigten jeden damit unsere Freundschaft und hatten trotzdem ein individuelles Paar Chucks! Als die Füsse meiner Freundin weiter wuchsen (aber meine nicht) liessen wir uns verschiedenen Schnürtechniken einfallen. Mit einem 2 Meter Schnürsenkel webten wir förmlich Muster auf die Lasche oder liessen die Schnürsenkel immer parallel verlaufen.

FAZIT Ich kann mir keinen Schuhschrank ohne Chucks vorstellen!

 

Ihr Textzusatz: 


geschrieben am 23.05.03



Converse All Around Stars, einfach super!

Die Converse All Stars sind ja nun sehr bekannt. Und auch ich wurde von dem Trend Mitte der neunziger nicht verschont. Ich sah dieses Paar Schuhe in diversen Ausführungen an diversen Personen und verliebte mich sofort. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade mal ein Grundschulkind. Trotzdem musste ich sie sofort haben. Bis heute, ca. 9 Jahre später, bin ich immernoch stolzer Besitzer dieser Schuhe. Ich hatte sie schon in einigen Farben. In Rot, blau, beige und navy. Mal waren sie hoch, mal tief. Zurzeit trage ich schwarze Chucks. Grund dafür sind sicherlich meine musikalischen Vorlieben. Im Laufe der Zeit entwickelte ich mich zu einem Nirvana-Verehrer und sah das Chucks-Tragen als obligatorisch an. Das war natürlich Unsinn. Heute trage ich sie nur der Bequemlichkeit wegen. Warum in irgendwelche engen Plateau-Schuhe zwängen, wenn man Chucks haben kann? Chucks sind nämlich die bequemsten Schuhe, die ich je hatte. Man kann sie auch immer anziehen, egal zu welchem Outfit und zu welcher Gelegenheit. Und schön sind sie auch noch, auch wenn das Definitionssache ist. Der Preis allerdings für solch ein Paar Schuhe ist schon ein bisschen happig. Um die 50 Euro muss man bezahlen, wenn man in den Genuss kommen will. Und dabei muss man beachten, dass Chucks eher nicht für den Regen geeignet sind. Man kann sie wohl eher in die Kategorie Sommer- und Frühlingsschuh stecken. Auch die Haltbarkeit ist nicht immer das, was man sich von einem Schuh erhofft. Ich hatte mal ein Paar, das hielt gerade mal einen Monat. Dazu muss ich sagen, dass ich auch nicht unbedingt fürsorglich damit umgegangen bin*g* Meine anderen Paare haben so ca. für 2 Sommer gereicht, bis sie sich irgendwann mal von alleine in sämtliche Bestandteile aufgelöst haben. Aber das alles hat meine Liebe zu diesem Schuh noch nicht verblassen lassen...
Also: Ich kann nur sagen, kauft euch diese Schuhe. Sie sind einfach so gemütlich, dass man von dieser geringen Haltbarkeit schon wieder absieht. Echt e Schuhliebhaber müssen diese Schuhe sowieso haben. Es sind ja schließlich Schuhe, die Geschichte geschrieben haben...
 



geschrieben am 21.12.01



Nie mehr ohne!



Als aller erstes : DIES IST KEIN BASKETBALLSCHUH! Dieser Schuh is schon so alt, ich meine wenn ich mich richtig erinnere ist es der älteste Schuh von Converse und das Modell ist schätzungsweise an die 50 Jahre alt! Damals war es ein leichter Arbeitsschuh. Wer einmal ein paar Chucks besessen hat, der will sich nie wieder von ihnen trennen, ausser es ist Winter, da er nur aus Stoff besteht, weist er weder Wasser noch Kälte ab! Doch im Sommer gibt es nix bequemeres und cooleres als ein paar Chucks, ich trage sei vorzugsweise in Schwarz als Halbschuh oder in Blau als hoher Schuh! Er ist leicht und bequem zum laufen in der Stadt oder auf der Straße. Durch seine Luftlöcher bekommt man auch nicht so schnell Käsefüße! Das schöne an den helleren Farben ist, man kann die Schuhe mit Edding bemalen, dann sehen sie erst richtig cool aus, auch vorne auf die weiße Plastikkappe kann man irgendwas draufmalen oder schreiben! auch kann man sich Nieten oder so kleine Totenköpfe besorgen und diese an dem Schuh anbringen! Ähnlich wie bei den Doc Martens ist hier der kreativität keine Grenzen gesetzt! Dieser Schuh ist ein Evergreen, ich glaube es gibt fast keinen der nicht schonmal ein paar Chucks hatte. Das schöne ist auch, das sich der Preis in Grenzen hält, so mit ca. 70 Mark für den flachen Schuh ist man dabei! Er ist eher schlicht verarbeitet, die Sohle ist mit dem Oberschuh verklebt, nach langer und intensiver Nutzung (Wanderungen im Grand Canyon), löste sich bei mir hinten die Sohle ab, aber die Schuhe hatten ja schon ihre drei Jahre aufm Buckel und so gab ich ihnen den Gnadentod! Ich muss sagen, dieser Schuh hält echt eine Menge aus und ist saubequem!
 



geschrieben am 13.03.02



Chuck Tailor - Die Legende am Fuss

Seit nun schon mehr als 80 Jahren treibt dieses Stück Modekultur sein Unwesen an Füssen aller Altersgruppen, Geschlechter und Rassen weltweit. Da ich selbst auf reichlich Erfahrungen mit diesem Schuhwerk zurück blicken kann, kommt hier nun mein Erfahrungsbericht zu den Schuhen. Es soll ja schliesslich tatsächlich Leute geben, die dieses Stück Kulturgut noch nicht an ihren Füssen hatten. Na und gerade jetzt, da das Land (hoffentlich) wieder trockener und wärmer wird, ist dieses Modell ideal um seine untersten Körperteile bequem zu betten.
Der eigentliche Converse All Star kam schon 1917 auf den amerikanischen Markt. Doch die ersten vier Jahre seines dasein dümpelte er eher belanglos vor sich her. 1921 gelang dann Converse das Novum und man gewann die Basketballegende Chuck Taylor für den Schuh. Chuck modifizierte dann den Schuh nach seinen Vorstellungen und gab ihm seinen Namen. Seit diesem Tage heisst das Modell ?Converse Chuck Taylor All Star? und begann mit diesem Namen seinen Siegeszug um die Welt. Taylor war der erste Sportler, der einem Produkt seinen Namen lieh, äh verkaufte. Und heute hat jeder halbwegs dahergelaufene Körbewerfer einen eigenen Schuh.
Das Design ist im Grossen und Ganzen das gleiche wie vor 80 Jahren auch. Die Sohle des Schuhs bildet eine recht dünne Gummisohle. Um die Sohle herum befindet sich noch ein geklebter Gummistreifen, der die Sohle am Schuh mithält. Über dem Bereich der Zehen, ist eine weisse halbrunde Gummikappe angebracht. Der Rest des Obermaterials besteht aus Stoff (Leinen) und ist wie gesagt mit der Sohle nur verklebt. Den Schuh gibt es als half Cab und als full Cab. Der half Cab ist das flache Modell, welches unter den Knöcheln endet. Der full Cab hingegen ist ein hohes Modell, geht also über den Knöchel. Die Farbauswahl ist schier endlos. Ich glaube er ist in wirklich jeder erdenklichen Farbe erhältlich. Wie man hier an der Kategorie des Berichtes erkennen kann, wird der Schuh tatsächlich noch als Basketballschuh gehandelt ( da würde es dem guten Chuck doch glatt die Tränen in die Augen hauen). Ich kann Euch sagen, wer in dem Schuh mal zwei Stunden in der Mittagssonne auf einem Asphaltplatz Basketball gespielt hat, der ist auch im Stande über glühende Kohlen zu gehen. Also die Jungens früher waren halt hart im nehmen, aber nach den heutigen ergonomischen Erkenntnissen ist das kein Basketballschuh mehr. In den 80iger Jahren, als das Skateboard aufkam, mussten die Chucks als Skate Schuhe herhalten. Ich würde sogar sagen, das waren die ersten wirklichen Skateschuhe. Allerdings war hierbei die Lebensdauer des Schuhs auf sehr kurze Zeit beschränkt. Das war schon ne Schande wie schnell man auf dem Grip von einem Board (das Schmirgelpapier auf Skateboards) das leinen durchscheuern konnte. Heute jedenfalls bezeichne ich den Schuh als multifunktionellen Sommerschuh. Er ist super bequem. Da kann man ohne sich was wund zu scheuern auch stundenlang barfuss drin laufen. Außerdem entstehen durch den dünnen Stoff auch keine unangenehmen Schweissfüsse wie z.B. in Turnschuhen. Weiterhin kann man den Schuh wirklich auf alles tragen. In der passenden Farbe zieh ich den auch auf einen Anzug an und glaubt mir buisiness people, das kann man tragen.
Beim normalen Ladenpreis liegt das Paar schon zwischen 50 und 60 Euro. Das ist eigentlich schon ein bisschen viel für so ein bisschen Schuh. Da wird ganz klar der Name und der Kultstatus mitbezahlt. Allerdings muss ich sagen, dass ich bestimmt ein paar mal im Jahr irgendwelche Läden sehe, die die Chucks gerade zwischen 15-30 Euro verschleudern. Da heisst es dann zugreifen. Also Augen auf beim Schuhe Kauf.


 



 
 
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