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Converse History
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Converse History



Seit 1. Januar 2001 hält die ALL STAR D.A.CH. GmbH exclusiv die Lizenzrechte der Marke Converse für Schuhe, Textilien und Accessoires für die 3 Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Das All Star Team konzentriert sich bei der Kult- und Traditionsmarke Converse auf die Bereiche Performance (Basketball) Originals und Fashion.

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Wir bieten eine grosse Auswahl an Original Converse Chucks an.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass einige Modelle nur noch in wenigen Grössen geliefert werden können !



+++...bitte in die Warengruppen schauen...+++
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Interessant ist, dass es Chucks bereits 1935 zu kaufen gab. Damals noch unter dem Namen Converse "Chuck Taylor" Athletic Shoe, aber bereits mit dem weltberühmten Design’, das sich bis heute praktisch nicht verändert hat. Damals war der Schuh ein reiner Basketball-Schuh. Während des zweiten Weltkriegs nahm die US Army den Schuh in ihr Sortiment auf. Vielleicht erinnert sich ja jemand daran, dass B.J. in -M*A*S*H- (spielt im Koreakrieg) fast nie ohne Chucks zu sehen ist *g*. Bis heute können Soldaten der US Army die Chucks aus dem Lager bestellen. In den 70ern feierten die Chucks ein Revival als Basketballschuhe und waren jahrelang wieder hochmodern, bis sie in den 80ern wieder etwas in der Versenkung verschwanden -allerdings nur, um im Zuge der Grunge-Welle Anfang der 90er wieder absolut zeitgemäß zu werden. Heute sind Chucks auf der Straße wieder weniger häufig anzutreffen, aber eines ist sicher: die nächste Hochzeit kommt bestimmt, oder hat sie bereits angefangen ?!?

Außerdem sind Chucks mit die leichtesten Schuhe, die man so kaufen kann. Stundenlanges Herumlatschen führt also nicht so schnell zu müden Füßen wie in schwereren Schuhen.
Und noch was: unisex sind die Dinger auch noch. Ob Männlein, ob Weiblein - Chucks passen immer...
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Den Erfolg dieses Modells hätte sich Chuck Taylor nicht träumen lassen, als er dem ersten Basketball-Schuh überhaupt seinen Namen gab.
Heute blickt dieser Klassiker auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Bis in die 70er Jahre haben ihn die Basketballer der NBA getragen, er war der erste Skate-Schuh überhaupt und gehörte zur Grundausstattung der beach boys an kalifornischen Stränden.
Kein Wunder, dass er heute im Kleiderschrank der Fashion-Victims nicht fehlen darf.



Größentabellen für alle Chucks mit US und UK Umrechnungen haben
wir in einer eigenen Kategorie eingestellt...bitte schauen Sie selbst...


 



Meet CHUCK TAYLOR



Chuck Taylor war selber ein Original ALL STAR.

Niemand hat mehr gemacht, um ein Produkt zu fördern, und so ist Taylor der wirklich erste Sportschuh-Vertreter geworden. Charles "Chuck" Taylor ist geboren am 24. Juni, 1901, und ist außerhalb Columbus aufgewachsen, wo er ein Sekundärschulen-Basketballstar war. Nach dem Beenden der Sekundärschule, spielte Taylor bereits professionell Baskebal, bevor die Organisation der Ligen, so wie wir sie jetzt kennen existierten. Er reiste mit verschiedenen Mannschaften durchs Land und spielte z.B. bei den Buffalo Germans und den Akron Firestones Basketball Teams.

Glücklicherweise für Converse, hat Taylor den All Star als seinen Sport Schuh gewählt. Sein Interesse im Turnschuhen und dem Basketball-Sport hat ihn zum Converse Chicago Büro in 1921 auf der Suche nach einer Aufgabe gebracht. S. R. "Bob" Pletz war verantwortlich für das Chicago Büro zu der Zeit. Pletz war ein fleisiger Fischer und Sportler und hat immer ein Interesse an anderen sportlich orientierten Leuten gehabt. Seine Anstellung von Chuck hat den Weg für zukünftige Basketballspieler geebnet, Teil von der Converse Unternehmensleitung zu werden.

Innerhalb einem Jahr hat Taylor den All Star Turnschuh neu entworfen, sein Input machte den Schuh komfortabler für Basketballspieler. Zwei Jahre später, in 1923, wurde der Namenszug, von Taylor hinzugefügt, in Anerkennung von seinen bedeutsamen Beiträgen.

Während des Zweiten Weltkriegs hat Taylor sowohl der Marine als auch in der Luftwaffe als ein Berater für physische Fitness und als Trainer der Wright A. F. B. Basketballmannschaft gedient.

Gleich von Anfang an bei Converse, hat Taylor seine Turnschuhe mit auf die Straße genommen, die zu kleinen Städten überall in Amerika führten, lehrte an Basketballschulen und verkaufte seine Schuhe. "Die Spezialität von Chuck war zu einer kleinen Stadt zu gehen, sich mit dem hiesigen Trainer anzufreunden. Er würde Basketball lehren und mit den örtlichen Sport-Einzelhandel zusammen arbeiten, aber ohne in das eigenen System des Trainers einzudringen. Er hat ein großes Auto, einen Cadillac gefahren. Und sein Heim war das Rücksitz vom Auto. Er war ein Pfeiffenraucher und hat mit einem Indiana Slang, gedehnt geredet. Ich mochte Chuck gern," erinnert Steve Stein, ehemaliger Converse Präsident.

Gib Ford, haben ehemaliger Converse Vorsitzender und Joe Dekan, ehemaliger Converse Vizepräsident, arbeiteten direkt mit Chuck Taylor, während seiner Jahre als Verkäufer zusammen. Sie haben seine wunderbare Fähigkeit und unfehlbare Begeisterung geachtet, sowohl das Spiel Basketball als auch Converse Schuhe zu fördern.


"Die Route von Futter hat sich nie geändert. Er würde an den gleichen Motels bleiben, trifft sich mit den gleichen Freunden, isst in den gleichen Restaurants. Er würde auch Golf 365 Tage pro Jahr spielen. Er war ein nüchterner, regelmäßiger Bursche, der eine bezaubernde Art gehabt hat. Leute haben Chuck gemocht, weil, was er machte, groß für sie und groß für den Sport war," behauptet Ford.

"Chuck hat jeden Basketballtrainer auf dem Land gekannt. Er war ständig kreuz und quer durchs Land unterwegs, um Converse zu promoten. Er hat nie ein richtiges Heim gehabt. Er hat seine Dinge in einem Schließfach in Chicago aufbewahrt. Für ihn war Weihnachten nur ein anderer Tag. Chuck hat den Weg für Converse geebnet, um zu sein, was es heute ist," erinnert sich Joe Dekan zurück.

Basketball und das Verbessern des Spiels für Spieler, Zuschauer und Trainer war das Ziel von Taylor´s Leben. Durch seinen Engagement bei Converse hat Taylor zahlreiche Auszeichnungen für seine Leistungen und hervorragende Beiträge für den Basketball-Sport empfangen, in die Sport-Artikel Halle des Ruhms wurde er im Jahr 1958 gewählt.

Im Jahr 1968 beendete Taylor seine Karriere. im gleichen Jahr wurde er in die Basketballhalle des Ruhms gewählt, und wurde formell im folgenden Frühling von 1969 zusammen mit Arnold "Rotem" Auerbach, Henry "holländische" Dehnert, Henry Iba und Adolph Rupp aufgenommen.

Taylor war der erste Repräsentant und der Sprecher für Converse und hat sich den Titel verdient, "Botschafter des Basketballs". Er ist im Juni von 1969 im Alter von 68 gestorben.
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Chuck Taylor was an original all-star himself.

No one has done more to naturally promote a product, and in so doing Taylor became the very first athletic shoe endorser. Charles "Chuck" Taylor was born June 24, 1901, and grew up outside of Columbus, IN where he was a high school basketball star. After finishing high school, Taylor played professionally, before the organization of leagues as we now know them, with teams in Ft. Wayne and Detroit. He also barnstormed around the country with the original Celtics and played for the Buffalo Germans and Akron Firestones basketball teams.

Luckily for Converse, Taylor chose the All Star® as his athletic shoe. His interest in the sneaker and the sport of basketball brought him to the Converse Chicago sales offices in 1921 in search of a job. S.R. "Bob" Pletz was in charge of the Chicago sales office at the time. Pletz was an avid fisherman and sportsman and always took an interest in other sports-minded people. His hiring of Chuck led the way for future basketball players to become part of the Converse management team.

Within a year, Taylor's input led to a slight re-styling of the All Star, making the sneaker even more suitable for playing basketball. Two years later, in 1923, Chuck Taylor's signature was added to the All Star ankle patch in recognition of his significant contributions.

During World War II, Taylor served in both the Navy and the Air Force as a consultant on physical fitness and as the coach of the Wright A.F.B. basketball team.


Right from the beginning of his Converse career, Taylor took his sneakers on the road, driving to small towns all over America, conducting basketball clinics and selling shoes. "Chuck's gimmick was to go to a small town, romance the coach and put on a clinic. He would teach basketball and work with the local sporting goods RETAIL, but without encroaching on the coach's own system. He drove a big car, a Cadillac. And his home was the back of the car. He was a pipe smoker and talked with an Indiana drawl. I was fond of Chuck," recalls Steve Stone, former Converse president.

Gib Ford, former Converse chairman and Joe Dean, former Converse vice president of promotions, worked directly with Chuck Taylor, during their years as salesman. They respected his marvelous ability and unfailing enthusiasm to promote both the game of basketball and Converse shoes.

"Chuck's route never varied. He would stay at the same motels, meet with the same friends, eat at the same restaurants. He would also play golf 365 days a year. He was a down-to-earth, regular guy who had a charming way about him. People liked Chuck because what he was doing was great for them and great for the sport," asserts Ford.

"Chuck knew every basketball coach in the country. He drove cross-country giving clinics and promoting Converse constantly on the road. He never had a home. He kept his things in storage in a locker in the Chicago warehouse and to him, Christmas was just another day. Chuck paved the way for Converse to be what it is today," recalls Joe Dean.

Basketball and improving the game for players, spectators and coaches was Taylor's aim in life. Throughout his career with Converse, Taylor received numerous awards for his achievements and outstanding contribution to basketball including being elected to the Sporting Goods Hall of Fame in 1958.

In 1968 Taylor retired. That same year he was elected to the Basketball Hall of Fame, and was formally inducted the following spring of 1969 along with Arnold "Red" Auerbach, Henry "Dutch" Dehnert, Henry Iba and Adolph Rupp.

Taylor was the first endorser and spokesperson for Converse and rightly earned the moniker, "Ambassador of Basketball." He died in June of 1969 at the age of 68.

 



Converse Presse-News



Converse Newsletter 03/2004
02.08.2004:
Mit Converse und MTV im Rampenlicht

Am 29. August 2004 erstrahlt Miami mal wieder im Glanz der Stars, denn die MTV Video Music Awards finden mit einem enormen Promi-Aufgebot statt. Die Award-Verleihung ist eines der wichtigsten Fernsehereignisse des Jahres und wird weltweit von unzähligen Zuschauern gespannt verfolgt. Diesen Event nehmen Converse und MTV Deutschland zum Anlass, eine spannende Competition für Zuschauer und Konsumenten zu starten: Einmal selbst neben den VIPs im Rampenlicht stehen – das ist es, was die Kooperationspartner als Preis in Aussicht stellen: Der glückliche Gewinner erhält zwei exklusive und heiß begehrte Karten für die MTV Award Show und kann so live dabei sein, wenn die Top Videos des Jahres gekürt werden. Flug und Übernachtung sind natürlich inklusive und darüber hinaus gibt es noch weitere tolle Converse Preise zu gewinnen!

Teilnehmen können die Zuschauer entweder unter www.converse.de oder direkt bei einem von ca. 300 Conversehändlern: Gewinnspielkarten für den VIP-Trip auf dem roten Teppich gibt es unter anderem in ausgewählten Filialen von Karstadt, SportScheck, Runner‘s Point oder Pump It Up (Schweiz).

Converse @ MTV

Converse beabsichtigt die Abverkäufe durch TV Promotion zu unterstützen und zeigt bei MTV in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Zeit vom 4. August 2004 bis Anfang September erstmalig TV Spots.
Zusätzlich werden Werbeclips zur Competition anlässlich der MTV Video Music Awards 2004 vom 2. bis 19. August 2004 bei MTV gesendet. Darin werden auch die Teilnahmebedingungen erklärt: Die Zuschauer können entweder direkt unter www.converse.de oder bei ausgewählten Converse-Stores am Gewinnspiel der Extraklasse teilnehmen.
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Converse Newsletter 02/2004
28.07.2004:
Converse feiert große Erfolge auf den Messen

Eine Kollektion, die seines gleichen sucht. Schuhe mit Geschichte und Style – das ist es, was Converse zu dem macht, was es ist: America’s Original Sports Brand. Mit hervorragenden Ergebnissen in der Vororder hat die Marke ihre Messeauftritte auf der Ispo/Ispovision und der Bread&butter abgeschlossen. „Es zeigt sich, dass die Händler und im Endeffekt auch die Kunden Wert auf Produkte legen, die authentisch und qualitativ hochwertig sind“, erklärt Willy Umland, geschäftsführender Gesellschafter der All Star D.A.CH. GmbH. Dass Converse beides hat, zeigt sich auch an den Ergebnissen außerhalb der Orderrunde: Im Rahmen der Ispovision wurde der Converse All Star Knee Hi mit dem Global Sportstyle Award 2004 in der Rubrik ‚Sneaker of the Year Women‘ ausgezeichnet.

Converse Outfits mit Style

Neben der Schuh- erzählt vor allem auch die Textilkollektion von Converse eine wahre Erfolgsgeschichte: Im vergangenen Jahr hat man damit begonnen, einen Großteil der Kollektion inhouse bei der All Star D.A.CH. GmbH zu designen – spielerisch werden die diversen Converse Logos seit 1908 trendbewusst in Szene gesetzt. Jetzt gibt der Erflog der Entscheidung recht: „Es zeichnet sich bereits ab, dass unsere Vororder im Textilbereich im Vergleich zur letzten Saison um ein Vielfaches steigen wird“, freut sich Umland.

Converse ist mehr als nur Chuck Taylor

Als Vollausstatter hat Converse nicht nur die Füße von Chuck Taylor mit entsprechendem Schuhwerk ausgestattet, sondern auch in anderen Sportbereichen vielen Sportlern mit seinen Produkten den Erfolg gebahnt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Jack Purcell die zweite Converse Ikone. Bereits 1935 gewann sein gleichnamiger Besitzer mit diesem Schuh die Badmintonweltmeisterschaft. Seitdem gehört das Modell mit seiner typischen Smile-Vorderkappe zu den unverkennbaren Styles der Converse Kollektion und spielt auch in dieser Orderrunde wieder ganz weit vorne mit.

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Converse Newsletter 01/2004
14.06.2004:
Converse hat auch im Frühjahr/Sommer 2005 wieder Einiges zu bieten

Nicht nur Hi Cuts sind in – in der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2005 überrascht Converse mit einem großen Sortiment an Low Cut und Ox Varianten: Ob Basketball-Heritage, Chuck Taylor All Star® oder die komplett überarbeiteten Re-Issue Modelle – farbenfroh und mit diversen Mustern setzt Converse im Fashion-Bereich auf die alten Klassiker. Und im Performance-Bereich wird die Innovation des Converse IconTM Performance Systems weiter geführt. Zu sehen sind die neuen Converse Modelle auf der Ispo/Ispovision (04. – 06. Juli 2004) und auf der Bread&butter (16.- 18. Juli 2004). Ab sofort kann das Bildmaterial der Frühjahr/Sommer Kollektion 2005 beim Converse Medienbüro angefordert werden.

Jack Purcell zurück auf dem Court

Sein Namensgeber, Jack Purcell, hatte ihn 1935 als Badminton Schuh konzipiert – ein innovativer und widerstandfähiger Wettkampfschuh. Sein besonderes Kennzeichen: Die Smile™ Vorderkappe. Heute gehört der Jack Purcell zu den Converse Sportsfashion-Ikonen und ist über den Court hinaus bekannt und wird auch an berühmten Füssen, wie zum Beispiel denen von George Clooney, getragen.

Sportstyle-Unikate junger Designer
Converse ist eine Kultmarke, die nicht zuletzt durch ihre typischen Designs seit Jahrzehnten überzeugt. Welcher Modekenner könnte nicht im Schlaf die Silhouette des Chuck Taylor All Star® oder anderer Converse Ikonen beschreiben. Jetzt veredeln junge Designer diese Klassiker von „America’s Original Sports Brand“ im Rahmen von ispovision infield

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Trainer Mania
März/April 2004:
Heutzutage sind Sneaker die wahren Allrounder unter den Schuhen. Doch einst, vor langer Zeit, wurden Sie eigentlich beim Sport getragen.
Text: Tom Bottomley
Erste Erwähnung fand der Sportschuh im Jahre 1905, als JosephWilliam Foster in Bolton, England, einen Laufschuh für Straßenbeläge entwickelte.,1958 wurde aus J.W.Foster & Sons die Firma Reebok, unter der Leitung von Fosters Enkeln. Bereits in den l890ern begann Dunlop’s Liverpool Rubber Company Sportschuhe zu produzieren, die damals „Sandschuhe“ genannt wurden, weil viele Urlauber sie am Strand trugen. 1933 brachte Dunlop den Klassiker „Green Flash“ heraus, der Tennislegende Fred Perry zu drei aufeinander folgenden Wimbledon-Triumphen verhalf (1934-1936).
Auch in den USA wurden im frühen 20. Jahrhundert Canvas Schuhe mit Gummisohle produziert. Die Gummifabriken wollten sich damit neben Auto- und Fahrradreifen ein neues Geschäftsfeld erschließen. So auch BF Goodrich, die den PF Flyer schufen (PF steht für „Posture Foundation“, wegen der gewölbten Innensohle). Und als sich die US Rubber Company 1916 mit dem Reifen-Giganten Charles Goodyear zusammentat, war das die Geburt von Keds – später Pro-Keds. Converse, die später BF Goodrich übernahmen, starteten 1908: Der Basketballschuh All Star (1917) wurde zum bestverkauften Sneaker aller Zeiten und wurde später nach Akron Firestones-Spieler in „All Star ChuckTaylor“ umbenannt. BF Goodrich produzierte in den 30ern ein weiteres Modell, das den Namen des Badminton-Stars Jack Purcell trug. Doch erst in den 70ern erlebten die Sneaker einen modischen Höhenflug, dank zweier Subkulturen der Arbeiterklasse auf beiden Seiten des Atlantiks: In Großbritannien waren es die Football Casuals, in den USA die B-Boys. „In den 50ern gehörte der All Star zum Outfit eines jeden Jugendlichen, und die Mods der 60er standen auf die französische Marke Spring Court. Doch erst in den 70ern wurde der Sneaker zu einer wahren Obsession“, so Neal Heard, Autor des Buches Trainers.
In Europa begann der Trend mit den britischen Fußballfans, die fast den ganzen Kontinent bereisten, um ihre Mannschaft spielen zu sehen. Seltene Importe fanden so ihren Weg nach Großbritannien. Allen voran Adidas mit den Modellen Trimm Trabb, München, Gazelle und dem ZX250 (auf den der ZX500 folgte). Sehr populär wurden auch der Fußballschuh Samba (1950) und der erste Tennisschuh aus Komplettleder (1965) namens Stan Smith. Auch die B-Boys der aufstrebenden New Yorker Hip Hop-Szene waren in den 70ern von Adidas begeistert. Puma setzte ein Zeichen mit dem State, der später in Clyde umbenannt wurde, nach New York Knicks-Legende Walt Clyde Frazier. Die Rapper von Run DMC waren beinharte Fans des Adidas Superstar und wurden als erste Nicht-Sportler von der Firma gesponsert. 1980 forderten sie ihr Publikum bei einem Konzert auf: „Alle, die Adidas tragen, nehmen jetzt ihre Schuhe und halten sie in die Luft!“ Stattliche 25.000 Fans folgten diesem Aufruf und Adidas bedankte sich mit einem Scheck.
1971 erschien in den USA Nike auf der Bildfläche. Doch die Nike-Gründer Bill Bowerman und Marketingmann Phil Knight stiegen bereits in den frühren 6øern ins Turnschuh Geschäft ein, indem sie die japanische Marke Onitsuka Tiger importierten. 1972 kam der Nike Cortez auf den Markt, zwei Jahre später folgte der Waffle – so genannt wegen seiner revolutionären Sohle. Mit dem Modell Wimbledon katapultierte sich die Firma mit Hilfe von Tennislegende John McEnroe in die Spitzenliga. In den frühen 70ern wurde die Vans (damals für sechs Dollar das Paar) zum Nonplusultra der Skate-Szene. Ein Comeback erlebten die schwarz-weiß-karierten Klassiker dank Sean Penn in dem Film Fast Times at Ridgemont High (1980). Später folgten ausgefeiltere Skateschuhe von Marken wie Etnie and DC Shoes. Allerdings würde man für ein solches Modell wohl kaum töten, wie es 1985 in Chicago beim Streit um ein Paar Air Jordan 1 von Nike passierte. Dieser Schuh brachte Nike, auch durch ein zweifellos geniales Marketing, an die Spitze des Sneakermarktes. Mitte der 90er besannen sich Adidas und Puma auf seine Wurzeln und machten Interesse an den frühen Klassikern zu Geld. Wiederbelebt in Form von Limited Editions aus Japan und aller Welt, bestimmen die Retro-Styles heute den Markt. Im Jahr 2003 schloss sich dann der Kreis, als Nike seinen Mitstreiter Converse aufkaufte.

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All Star D.A.CH. GmbH – Converse ist mehr als Chuck Taylor
01. Februrar 2004:
Converse, eine Marke mit Tradition, wird meistens mit dem Chuck assoziiert. Dass das Label schon in der Vergangenheit stark performance-orientiert war und dies heutzutage noch stärker forciert, wissen die wenigsten. sport+mode sprach mit GF Willy Umland über Marktpositionierung und Strategien der All Star D.A.CH. GmbH.
Der Stern im Converse-Logo ist wohl so ziemlich jedem ein Begriff, der die Teenie-Zeit gelebt hat. Bei vielen überdauerten oder überdauern die Chucks auch die Twens. Eine Tatsache, über die Willy Umland, geschäftsführender Gesellschafter der All Star D.A.CH. GmbH, nicht zu unrecht stolz ist. Dass Converse aber auch einer der Hauptsponsoren der olympischen Spiele in Mexico und L. A. war, ist heute nur wenigen bekannt. Und hier war der amerikanische Sportschuster nicht ohne Grund. Converse setzt seit Jahren auf Performance-Schuhe. Egal, ob im Baseball, American Football, Tennis, Basketball, Badminton oder in der Leichtathletik. So gibt es nur wenige Sportarten, in denen Converse nicht „mitgespielt“ hat und noch heute mitmischt. Diese Tatsache hilft den Neussern in der heutigen Zeit umso mehr. Viele Firmen setzen auf den gegenwärtigen Trend „Retro“. „Retro ist in“, so Umland. „Wir schöpfen aus einem in der Vergangenheit umfangreichen Performance-Programm und wirken aufgrund unserer langjährigen Tradition authentisch“, so der GF weiter. Den amerikanischen Sportschuster Converse gibt es bereits seit 1908. Einige der Entwicklungen im leistungsorientierten-Bereich kamen den Endverbrauchern bisher aufgrund fehlender Marketing-Gelder aber nicht in dem Umfang zu Ohren, wie es vielleicht anderen Firmen mit hohen Werbeinvestitionen gelang.
Dieser Tatsache ist sich Umland bewusst, schränkt diese Aussage aber teilweise ein. In puncto Basketball und Skateboarding konnten in der Vergangenheit mit Legenden wie Earvin „Magic“ Johnson oder Chany Jeanguenin (Converse Action Sports Team) aufmerksamkeitsstarke Kampagnen gefahren werden. Umland will zukünftig verstärkt mit umfangreichen Marketing- und PR-Maßnahmen auf die Marke und das Unternehmen beim Endverbraucher aufmerksam machen. „Wir müssen wieder mehr ‚Geschichten‘ erzählen. Als Brand mit einer der ältesten Historien, sind wir prädestiniert für den Retro-Trend. Unsere Kunden schätzen an unseren Modellen die Kombination von Authentizität, Style, Coolness und Qualität“, so Umland.
In Düsseldorf spielen beispielsweise die Zweitligaprofis der Magics in Converse-Basketballschuhen.
Das Sport- und Lifestyle orientierte Unternehmen Converse wurde im vergangenen Jahr von Nike gekauft. Außerhalb der USA wird ausschließlich über Lizenznehmer verkauft, die dementsprechend Royalties (Lizengebühren) an Nike entrichten. Dennoch bleibt das amerikanische Label ein eigenständiges Unternehmen. Im Zuge dessen verzeichneten viele Märkte starke Umsatz- bzw. Vorordersteigerungen, wie zum Beispiel Deutschland, Österreich und die Schweiz – kurz D.A.CH. – mit 80 %. Aber auch in den benachbarten Benelux-Staaten wurde in der Vororder für F/S 04 im ersten Quartal der Umsatz des gesamten letzten Jahres erzielt. Umland sieht als Grund hierfür den „Chuck-Boom“ und den mittlerweile erlangten „Kultstatus“ von Converse.
Ein weiterer Grund ist, dass das Thema Basketball in den letzten Jahren wieder mehr an Bedeutung gewonnen hat. „Das performance- und heritage-Basketball-Thema ist wieder ganz groß im Kommen“, sagt Umland. „Idole wie etwa Dirk Nowitzki haben den Basketball-Sport auch bei uns wieder belebt. Converse vertraut in diesen schwierigen Marktzeiten auf seine Kompetenz und startet nicht nur im Performance-Bereich voll durch“.
Gemeint ist die Kombination von Lifestyle und sportlichem Anspruch. Viele Basketball-Streetballer wollen ihre Schuhe auch abseits vom Court anziehen können, ob im Anschluss in der Stadt oder abends beim Weggehen. Cool und Stylisch müssen die Schuhe sein und gleichzeit auf dem Court ihre Funktion wie Dämpfung und Stütze erfüllen. Converse setzt in diesem Zusammenhang auf das „Converse Icon Performance System“. Sichtbare Dämpfungselemente im Fersen- und Vorfußbereich gewährleisten optimale Dämpfung und Federung. Eine besondere Stützmechanik gibt Halt und verhindert, dass der Fuß im Schuhinneren ungewünschten Bewegungsraum hat. Hinzu kommt das neu entwickelte System zum Klima-Austausch, das die Atmungsaktivität und Feuchtigkeitskontrolle des Sportschuhs gewährleistet und so Ermüdungen sowie Verletzungen vorbeugt. Darüber hinaus entspreche das sportliche innovative Design dem Anspruch der Kunden. „Mit dieser neuen Konzeption werden wir unsere Stellung im Basketball-Performance-Bereich weiter ausbauen. Dabei wollen wir uns zukünftig nicht nur auf den Basketballsport beschränken“, so der Geschäftsführer.
Derzeit ist die All Star D.A.CH. GmbH in Deutschland bei Karstadt, Runners Point, der Intersport, Sport 2000 sowie punktuell im Schuhfachhandel mit seinem Programm vertreten.
Im Segment Trend-Fashion-only sind die Neusser in rund 500 selektierten Szeneshops geführt. Diesen Bereich will Umland ebenfalls ausbauen. Insgesamt spricht er vom Ziel, in D, A, CH in 1.200 bis 1.500 Shops aus den unterschiedlichsten Bereichen vertreten zu sein. Die Schuh-Range der Neusser umfasst derzeit eine umfassende Auswahl an Produkten. Neben den Szene- und Trendmodellen stehen vor allem die angesprochenen Retro- sowie leistungsorientierte Sportschuhe im Fokus. Heritage-Basketball und Running ist die mittel- bis langfristige globale Ausrichtung der Amerikaner. Und nicht zu vergessen der Chuck. Vielleicht schafft es Converse, dass der Chuck einen berühmten Bruder bekommt, der bei den Sport- und Fashionbegeisterten einen ebenso kultigen Status erlangt, wie das 1923 berühmt gewordene Modell. DS
Eckdaten Die All Star D.A.CH. GmbH um den geschäftsführenden Gesellschafter Willy Umland mit Sitz in Neuss ist offizieller Lizenznehmer von Converse.
Das amerikanische Unternehmen Converse wurde im letzten Jahr vom Sportartikelgiganten Nike nach Zustimmung des Kartellamts im September gekauft. Converse gehört zu den Sportmarken mit der größten Historie. 1908 gegründet gelangten die Amerikaner 1923 durch Basketball-Legende und Namensgeber Chuck Taylor zu Berühmtheit. „Back to the roots“: Die All Star D.A.CH. GmbH will sich über ihre Historie in Deutschland mittel- und langfristig mit neuen Technologien und den Themen Basketball, Running und Retro etablieren und die Marktposition weiter ausbauen.




 



Chucks gut zum Lüften aufgehängt



Jeder hat sein eigenes Plätzchen zum Lüften seiner Chucks.

Dieses Foto ist in Stuttgart, am Marienplatz, aufgenommen wurden...


(c) by Mike Spicka 2007
 



 
 
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